Japan ist gastfreundlich und nachsichtig mit Reisenden. Diese sechs Gewohnheiten helfen aber, sich überall höflich und entspannt zu bewegen – und das eine oder andere Fettnäpfchen zu umgehen.
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Kein Trinkgeld チップ
Trinkgeld ist weder in Restaurants noch in Taxis oder für Kofferträger üblich. Es kann sogar als Affront verstanden werden und sollte daher unterlassen werden.
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Verbeugen statt Händeschütteln お辞儀
Zur Begrüßung und zum Abschied verbeugt man sich, anstatt die Hand zu reichen – besonders in der Provinz kann ein Handschlag irritieren. Als Gast in Restaurant, Hotel oder Geschäft genügt sogar ein Lächeln oder kurzes Nicken.
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Schuhe ausziehen 靴を脱ぐ
In Gasthöfen, Tempeln und Schreinen zieht man die Schuhe aus; manchmal werden Pantoffeln angeboten. Tückisch sind Toiletten in schuhfreien Zonen: Dort stehen spezielle Toiletten-Pantoffeln bereit, die aus hygienischen Gründen nie den Raum verlassen dürfen. Also nicht vergessen, sie wieder auszuziehen!
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Taxi-Türen タクシーのドア
Japanische Taxis haben automatische Türen, die der Fahrer per Knopf öffnet. Die Tür selbst zu öffnen ist nicht nur verpönt, sondern auch gefährlich. Bitte darauf warten, dass der Fahrer öffnet – auch beim Aussteigen.
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Harmonie wahren 和
Offene Konfrontation gilt als unangenehm; Harmonie hat oft einen höheren Stellenwert als die nackte Wahrheit. Es gilt als unfein, Ärger oder persönliche Empfindungen offen zu zeigen oder gar laut auszusprechen.
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Essstäbchen 箸
Zur Pause die Stäbchen niemals senkrecht in die Reisschale stecken – das erinnert Japaner an eine Beerdigung und ist nur dort üblich. Stattdessen legt man sie flach auf den Schalenrand oder die Stäbchenablage.